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Stand: 24.07.2017

Aktuelles / Juni 2015

Nordhorn

„Alkohol? Weniger ist besser!“

PM Aktionswoche Alkohol.jpgLaden ein, das eigene Trinkverhalten einzuschätzen und sich über Alkohol- und Suchtproblematiken zu informieren (v.r.): Bernhard Röriks, Freundeskreis Siloah, Heinz Peters, Kreuzbund Grafschaft Bentheim, Fabian Hermes, Ökumenische Fachambulanz Sucht (ÖFaS).

Alkohol ist in Deutschland allgegenwärtig. Rund 9,5 Millionen Menschen trinken zu viel Alkohol, davon sind 1,3 Millionen alkoholabhängig. Weltweit belegt Deutschland im Alkoholkonsum den 5. Platz. Angesichts dieser besorgniserregenden Zahlen beteiligen sich die Ökumenische Fachambulanz Sucht in der Grafschaft Bentheim sowie die Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes, der Freundeskreis Siloah und Blaukreuz an der bundesweiten Aktionswoche "Alkohol? Weniger ist besser". Mit einem Infostand auf dem Nordhorner Wochenmarkt, am Mittwoch 17. Juni 2015 von 09:00 bis 13:00 Uhr (beim Brunnen), laden sie ein, sich über Alkohol- und Suchtproblematiken sowie das Suchthilfesystem in der Grafschaft Bentheim zu informieren und dabei leckere alkoholfreie Cocktails zu probieren.

"Mit unserer Beteiligung wollen wir möglichst viele Erwachsene und Jugendliche erreichen", sagt Sandra Hildebrandt, Leiterin der Ökumenische Fachambulanz Sucht in der Grafschaft Bentheim. "Sie sollen angeregt werden, ihr Trinkverhalten zu beobachten. Die Grenze zum gesundheitsschädlichen Konsum wird manchmal kaum spürbar überschritten." 

Zum Hintergrund: Veranstalter der bundesweiten Aktionswoche in der Zeit vom 13. bis 21. Juni ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS); die Schirmherrschaft hat Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung übernommen. Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen, die in Einkaufspassagen und Unternehmen, in Sport- und anderen Vereinen, in Restaurants und Kirchen, in Arztpraxen und Apotheken stattfinden, sollen alle, die Alkohol trinken - also 90 Prozent der Bevölkerung - angeregt werden, ihr Trinkverhalten einzuschätzen und zu prüfen, ob der eigene Konsum von Bier, Wein und Schnaps noch gesundheitsverträglich ist.

Ansprechpartner: Fabian Hermes, Ökumenische Fachambulanz Sucht,
05921 858620, FHermes@caritas-os.de

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