Angebot

Grafschaft Bentheim

Betriebliche Gesundheitsförderung

öfas bgm 

Unser Angebot im Detail

  • Beratung für Betroffene: Wir bieten sämtliche Informationen rund um das Thema Sucht, persönliche Beratung zu ersten Schritten der Entwöhnung sowie eine Basisversorgung und niedrigschwellige Hilfen zum Ausstieg. Die Beratungsinhalte werden vertraulich behandelt. Wir suchen mit Ihnen eine passgenaue Lösung für das vorliegende Problem. Zusätzlich bieten wir Motivationsprogramme zur Vorbereitung auf eine stationäre oder ambulante Therapiemaßnahme an und führen gemeinsam mit dem Betroffenen das erforderliche Antragsverfahren durch.
  • Beratung für Angehörige: Angehörige von Abhängigen erleben die Suchterkrankung des Betroffenen in der Regel sehr intensiv mit. Häufig leiden sowohl die Beziehung als auch die psychische und körperliche Gesundheit des Angehörigen selbst unter dieser Belastung. Angehörige von Rehabilitanden haben daher die Möglichkeit, im Rahmen von Einzelgesprächen, Paargesprächen oder eines Paar- und Angehörigenseminars Beziehungsprobleme sowie eigene Probleme und Belastungen, die durch die Abhängigkeit des Betroffenen entstanden sind, anzusprechen.
  • Beratung und Prävention für Führungskräfte/soziale Ansprechpartner im Betrieb: Wir bieten passgenaue Schulungs- und Fortbildungsangebote für Geschäftsführung, Betriebsrat oder Vorgesetzte zu Gesundheits- und Suchtthemen an. Wir bieten im Einzelnen: Vorträge, Workshops, Seminare zu Suchtthemen und Kommuni-kationstrainings für Führungskräfte (z. B. bei Suchtverhalten am Arbeitsplatz).Die Vermittlung erfolgt in Vorträgen und Gruppenübungen, sowie im Einzel- und Gruppencoaching. Für jede Firma oder Firmenverbund wird ein individuelles Angebot erstellt. Zu diesem Angebot gehört neben der Schulung auch die Erstellung von Handouts und Checklisten für die teilnehmenden Mitarbeiter, sowie ggf. das Coaching von Mitarbeitergesprächen zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Rehabilitation: Wir bieten für Betroffene die ambulante medizinische Rehabilitation an. Sie ermöglicht eine Fortsetzung der Erwerbstätigkeit und den Verbleib in den sozialen und familiären Bezügen. Die Therapie erfolgt unter den Bedingungen des Alltags. Wir fördern und stärken Ihren Mitarbeiter in seiner persönlichen Entwicklung und seinem Selbstvertrauen. Die ambulante Behandlung findet wohnortnah statt. Unsere ambulante Rehabilitation ist zusätzlich eingebunden in einen regionalen Therapieverbund. So können verschiedene ambulante und stationäre Maßnahmen miteinander kombiniert werden, falls die ambulante Therapie alleine nicht ausreichen sollte. Die Kombinationstherapie kann bis zu einem Jahr dauern und setzt sich aus verschiedenen Behandlungsabschnitten zusammen, die nach den persönlichen Bedürfnissen der Rehabilitanden und therapeutischen Erfordernissen frei kombinierbar sind. Wir arbeiten hier eng im Verbund mit den Fachkliniken in unserer Umgebung zusammen.
  • Rauchfrei Programm: Rauchfrei ist ein modernes Tabakentwöhnungsprogramm, das Rauchern den Ausstieg aus dem Nikotinkonsum anbietet.  Das Angebot wird in Gruppen von 6 bis 12 Personen durchgeführt. Eine finanzielle Förderung durch die Krankenkassen ist in der Regel möglich und wird von einer erfahrenen und speziell ausgebildeten Trainerin angeboten. Der Kurs wird in unseren Räumlichkeiten oder direkt in Betrieben/Krankenkassen durchgeführt. Bei den Schulungsangeboten gibt es eine Standardschulung und eine komprimierte Schulungsform, die sich besonders für Betriebe eignet. Das Rauchfrei Programm als Kursangebot dauert je nach Terminplanung zwischen 3 und 8 Wochen. Neben den Kursterminen wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zusätzlich telefonisch betreut. Das Rauchfrei Programm wurde in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von der IFT-Gesundheitsförderung entwickelt und wird fortlaufend, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterentwickelt.
  • SKOLL /SKOLL Spezial: SKOLL ist ein Selbstkontrolltraining für verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtstoffen und anderen Suchtphänomenen sowie für Menschen, die sich fragen, ob sie übermäßig Drogen gebrauchen, problematisch spielen oder zu viel Alkohol trinken. Das Gruppenangebot hat zum Ziel den Konsum zu stabilisieren, zu reduzieren oder bestenfalls ganz einzustellen. In zehn Sitzungen werden der Konsum analysiert, ein individueller Trainingsplan erstellt und alternative Verhaltensmöglichkeiten aufgezeigt. Der Umgang mit Suchtdruck und sozialem Druck wird trainiert, Stressbewältigung gelernt und ein Krisenplan erarbeitet. Es  trägt dazu bei, Veränderungsprozesse bei riskant konsumierenden Menschen frühzeitig einzuleiten, die Zugänge zu Hilfemöglichkeiten zu erleichtern sowie das Risikobewusstsein fördern und die Eigenverantwortlichkeit für das eigene Verhalten und die eigene Gesundheit zu stärken. Das Selbstkontrolltraining umfasst 10 Treffen von jeweils 90 Minuten, die im wöchentlichen Turnus durchgeführt werden. Die Gruppengröße liegt zwischen 8 und 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Acht Wochen nach Abschluss des Trainings findet ein weiteres Treffen statt, um die Nachhaltigkeit des Programms zu gewährleisten.
    Die Inhalte und Methoden sind an den Zielen und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientiert. Jeder Einzelne erhält die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung. Die Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird stets betont. Selbstheilungskräfte, vorhandene Ressourcen, eigene gesunde Verhaltensmuster und Bewältigungsstrategien werden gefördert und genutzt. Bei SKOLL Spezial ist eine Förderung durch die Krankenkassen möglich.

Bei Fragen und weiteren Informationswünschen sprechen Sie uns einfach an.

  • Sandra Hildebrandt
    Ökumenische Fachambulanz Sucht
    Telefon: 05921/5428
    Internet: www.oefas.de

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Betriebliche Gesundheitsförderung – Ein Angebot der Ökumenischen Fachambulanz Sucht (ÖFaS) in der Grafschaft Bentheim